Dienstag 7. Februar 2012

Höchstwahrscheinlich geht der Name Stebler auf eine Berufsbezeichnung, genauer auf eine Berufstätigkeit, zurück: Die Richter waren in früheren Zeiten mit einem Richterstab versehen, der die Vorlage für den späteren Familiennamen Stebler gegeben haben soll. Nach anderer Version entstand der Name Stebler in Anlehnung an die Münzen mit dem Baslerstab, „Stäbler-Pfennige“ genannt. Aus den verschiedenen Zahlungsmitteln lassen sich auch anderer Familiennamen wie Schilling, Pfenninger, Heller oder Kreuzer ableiten. Urkundlich sind die Stebler in der Herrschaft Gilgenberg seit 1467 nachgewiesen: Ein gewisser Wernli Stebler war Zeuge in einer Streitsache. Im ersten Urbar von Gilgenberg (1515) wird ein Hans Stebler als Grundbesitzer in Nunningen erwähnt. Und auf einer Liste der „Büchsenschützen“ der Vogtei Gilgenberg von 1604 sind mehrere Stebler aus Nunningen, Zullwil und dem Roderis aufgeführt. Die Nunninger Stebler waren vor allem Bauern, aber auch Wirte und Schmiede; zudem bekleideten sie öffentliche Ämter wie das des Kirchmeiers, des Gerichtssässen und des Waisenvogts. Der urkundlich belegte „Stammvater“ der Nunninger Stebler, Claus Stebler (1555-1617), war Wirt in Nunningen.

Wappenbezeichnung

In Blau ein goldener Senkrecht-Balken belegt mit einem schwarzen Stab.
Das Wappen kann von den Stebler von Nunningen heute allgemein geführt werden.

 

zum Seitenanfang Letzte Änderung: 29. Dezember 2005
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