Beim Namen Wehrli handelt es sich wohl um die Koseform des Vornamens Werner. Die Schreibweise ist sehr unterschiedlich; man findet Varianten wie Werli, Wernli, Wernlin, Wernher, Werlin, und eben Wehrli. Es wird angenommen, dass die Wehrli ursprünglich nicht in Nunningen ansässig waren, sondern sich erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts hier niederliessen. Möglich ist, dass die Nunninger Wehrli von jenen Wehrli abstammen, die um 1600 von der Rottmatt in der Kammer Beinwil, einem Zufluchtsort der Wiedertäufer, nach Grindel gezogen waren, wo sie sich später Wohlstand und öffentliches Ansehen erwarben. Vermutlich um 1680 übersiedelte ein Zweig der Grindel-Wehrli nach Nunningen. Die Nunninger Wehrli waren überwiegend Bauern oder Taglöhner; es finden sich unter ihnen aber auch Schneider, Weber und Schuhmacher. Nur wenige von ihnen zählten zu den wohlhabenderen Bauern im Dorf.
Wappenbezeichnung
Gespalten von Blau und Silber belegt mit zwei Lilien in gewechselten Farben; am Spalt eine Hausmarke in gewechselten Farben.
Bei diesem Wappen handelt es sich um eine Neuschaffung aus dem Jahre 1964 von G. Cambin, Breganzona, für Wehrli Rudolf von Nunningen geb. 1924, Sohn des Xaver, wohnhaft seiner Zeit in Riehen. Es soll in der Regel nur mit Einverständnis der Person, die das Wappen angenommen hat, geführt werden.
